Lucas Ocampos: Am Scheideweg der Karriere

Mit seiner Statur und einer Größe von 1,87 Metern erinnert Lucas Ocampos stark an den vielleicht größten Fußballer dieser Zeit: Christiano Ronaldo. Doch der Argentinier ähnelt dem mehrfachen Weltfußballer nicht nur körperlich, sondern auch in puncto Ballbehandlung, Dribbelstärke und Variantenreichtum an Tricks. Trotzdem dürfte Ocampos nur wenigen ein wirklicher Begriff sein.

Dies liegt hauptsächlich daran, dass der 22-Jährige seit seinem Wechsel von River Plate nach Europa kaum auffiel. Trotz seiner herausragenden Anlagen scheint der Knoten beim ehemaligen U17-Nationalspieler Argentiniens nicht platzen zu wollen. Zudem agiert der beidfüßige Profi häufig zu blauäugig und missachtet die taktischen Vorgaben des Trainers.

Dabei stand Ocampos eine große Karriere bevor. Mit 17 Jahren war er maßgeblich am Wiederaufstieg von River Plate beteiligt und wechselte anschließend für zwölf Millionen Euro zur AS Monaco, die ihn damit zum teuersten Ligue-2-Spieler aller Zeiten machten. Nach einer ordentlichen ersten Saison begann im reichen Staat der Transferwahnsinn und Spieler wie Radamel Falcao und Joao Moutinho wurden verpflichtet. Darunter litt auch der Argentinier, der fortan meist nur noch Ersatzspieler war.

Im Februar 2015 folgte daher eine Leihe zu Olympique Marseille, die ihn nach Ablauf der Saison für 7,5 Millionen Euro verpflichteten. Doch während sich Ocampos wie auch schon in Monaco zunächst gut zurechtfand, führte ein Trainerwechsel erneut zu einem Platz auf der Bank für den Flügelspieler. 2016 folgte dann eine einjährige Leihe zum FC Genua, wo er ebenfalls nur selten überzeugte und daher im Januar 2017 für eine halbe Saison an den AC Milan weiterverliehen wurde. Nur drei Treffer und zwei Vorlagen konnte Ocampos insgesamt in dieser Saison in der Serie A verbuchen. Der Argentinier muss daher in der nächsten Saison dringend überzeugen, um seine Karriere nicht zu gefährden.

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